
*(ja, klar, es sind nicht wirklich 12 Stunden, aber wir fanden, dass es sich besser anhört)
Das tolle Team der Canards Fribourgeois (Le Colvert du Peuple) freut sich riesig, euch seine nächste Veranstaltung am 30. Mai anzukündigen:
Überall breitet sich das Gift der extremen Rechten aus. In unseren sozialen Netzwerken, die sich im Besitz von faschistischen Milliardären befinden oder kurz davor stehen, es zu werden. Auf unseren Strassen, wo keltische Kreuze oder andere Symbole der extremen Rechten immer häufiger zu sehen sind. Sogar einige unserer öffentlichen Institutionen, die doch eigentlich Garant für eine Form von Gleichheit und Gerechtigkeit sind, werden durchlässig für die verfaulsten und widerlichsten Ideen. Unterdessen sind es die am stärksten benachteiligten, ausgegrenzten und schutzbedürftigen Menschen unserer Gesellschaft, die am heftigsten angegriffen werden. Wir müssen uns der Realität stellen. Die extreme Rechte ist nicht mehr zu fürchten: Sie muss bekämpft werden.




Der ausgebildete Soziologe Nicolas Framont war 2013 Mitbegründer des „Frustration Magazine“, einer unabhängigen Zeitung und Online-Publikation. In den letzten Jahren verfasste er vielbeachtete und bemerkenswerte politische Essays wie „Parasit: Die bürgerlichen Schichten sind Parasiten, die sich von unserer Arbeit, unseren Steuern, unserem politischen Leben, unseren Bedürfnissen und unseren Träumen ernähren…“ (2024), „Sie hassen nicht den Montag… Sie hassen die Herrschaft am Arbeitsplatz“ (2024) oder auch „Saint Luigi: Wie reagiert man auf die Gewalt des Kapitalismus?“ (2025). Als wichtige Persönlichkeit der französischen radikalen Linken befasst er sich regelmässig mit den Themen Kapitalismus, Gewalt am Arbeitsplatz und Klassenkampf. Nicolas Framont engagiert sich auch auf lokaler Ebene im „Réseau de Résistance Citoyenne de Saintes“, einem überparteilichen Kollektiv gegen rechtsextreme Ideen.
Ragekit muss man nicht mehr vorstellen: Vor etwas mehr als einem Jahr tauchte es in unseren sozialen Netzwerken auf und hat seitdem alles auf den Kopf gestellt. Nach einer aussergewöhnlichen Spendenkampagne (über 110'000 Franken gesammelt!) etabliert sich dieses engagierte Medium zunehmend als unverzichtbarer Akteur in der Medien- und Politiklandschaft der Romandie. Mit seinen spannenden Hintergrundrecherchen und seiner wirkungsvollen Aufklärungsarbeit bringt Ragekit frischen Wind in unsere sozialen Netzwerke. Ihr habt keine Wahl: Abonniert den Kanal und steigt in das Boot dieses Lausanner Kollektivs ein.
Der ausgebildete Geograf Antoine Dubiau interessiert sich für die Verbindungen zwischen der extremen Rechten und der Ökologie. Er ist Autor des Buches «Ecofascismes» (2022), das aufzeigt, dass dieser Begriff nicht nur eine theoretische Verbindung zweier Konzepte ist, sondern auch die konkrete Aneignung ökologischer Themen durch rechtsextreme Gruppen, Parteien oder Organisationen offenlegt.
Audrey Bonvin ist Forscherin für Zeitgeschichte an der Universität Freiburg und hat sich auf die reaktionären Kämpfe konservativer Bewegungen in der Schweiz spezialisiert: antifeministische Kämpfe, moralische Wiederbewaffnung und antikommunistische Kämpfe sowie die Mobilisierung sogenannter „Pro-Life“-Netzwerke.
Kommunikationsberaterin, Spezialistin für antirassistische, feministische und dekoloniale Themen und Co-Moderatorin des Underground-Podcasts „Encoure un Poadcast de Gauchos“....
*Encore un podcast de gauchos*
Mit fast hundert Episoden, die das aktuelle politische Geschehen in der Schweiz und weltweit unter die Lupe nehmen, hat sich „Encore un podcast de gauchos“ als einer der wichtigsten Orte für politische Analyse und Kritik in der Westschweiz etabliert. Der Podcast wurde von zwei Frauen mit Migrationshintergrund ins Leben gerufen, die die Nase voll haben, und ermöglicht es uns, etwas Abstand zu dieser Welt im Umbruch zu gewinnen.
Sie engagiert sich auf verschiedenen Gebieten: im Aktivismus, wo sie sich insbesondere in der ZAD de la Colline oder bei Grondements des Terres engagiert hat; in der institutionellen Politik, wo sie Mitglied des Waadtländer Grossen Rates ist; und in der wissenschaftlichen Forschung, wo sie derzeit zum Thema „Reduktionismus im Strafvollzug“ und zu nicht-strafrechtlichen Alternativen forscht.
Thomas Bruchez engagiert sich bei den Jungsozialisten und der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSsA) und ist zudem Mitglied des Genfer Grossen Rates. Der Jurastudent arbeitet außerdem für die Zeitung „pages de gauche“, für die er unter anderem den Artikel „Die extreme Rechte in der Schweiz gestern und heute: ein Überblick“ verfasst hat.
Die im November 2025 gegründete Coalition Romande Antiraciste (CORA) hat sich zum Ziel gesetzt, Rassismus und Polizeiverbrechen zu bekämpfen. Diese neue Koalition, die aus mehr als zwanzig Kollektiven besteht (darunter insbesondere „Justice pour Mike“ und „Justice pour Nzoy“), will „diejenigen vertreten, die nicht mehr sprechen können“ und setzt sich dafür ein, „dass rassistische Gewalt sofort aufhört “.
Seit Quentins Tod in Lyon stehen die antifaschistischen Bewegungen im Zentrum der Aufmerksamkeit. Während sich die Mainstream-Presse über die abscheulichen Gewalttaten der extremen Rechten – sei es in Lyon oder näher an unserer Heimat – eher bedeckt hält, stürzte sie sich auf diese Auseinandersetzung, die ein tragisches Ende nahm. Wir möchten daher den Menschen das Wort geben, die konkret gegen die extreme Rechte und den Aufstieg des Faschismus kämpfen.
Vanessa Cojocaru ist Designerin, Kommunikationsspezialistin, Künstlerin und Aktivistin und lebt zwischen Freiburg und Bukarest. Seit 2018 engagiert sie sich im Rahmen des Freiburger Kollektivs in der feministischen Streikbewegung und hat an kantonalen, romandischen und nationalen Kampagnen mitgearbeitet. Im Jahr 2020 gründete sie den Podcast «Tea Room», der feministische Wege und Kämpfe in der Schweiz beleuchtet. Parallel dazu betreibt Vanessa künstlerische Forschung über die Gefängniserfahrungen rumänischer Frauen, die in den 1950er Jahren in kommunistischen Gefängnissen inhaftiert waren. Seit einigen Jahren engagiert sie sich in verschiedenen Kollektiven, darunter «Fribourg-Palestine». Im Jahr 2026 wurde sie mit der radikalen linken Fraktion DAS · WAS in den Generalrat der Stadt Freiburg gewählt.




E Crew de Rap bilingue fu Fribourg. Mi mache du son sit 2017 und tüi üs composer us 3 Rappers, un producteur und ei Homie für d Visuals. Zwüsche Autotune und Nique Le System bringemer surtout Energie uf d Stage und es lat üs la kiffer die z partager. Sowiso c'est en grande partie le partage. No borders! sauf si tu nous les impose... Sgrrraw.
Die Musik von ACHAB, laut Les Inrocks der „Soundtrack der sozialen Bewegung“, ist genau wie die Band selbst: fordernd, aufgebracht, aber auch festlich und fröhlich. Die Rhythmen sind mitreissend und die Texte bündeln und kanalisieren unsere Gefühle und Hoffnungen auf eine bessere Welt. Zwischen Electro-Rock und anarchistischem Punk sind die Musik und die Themen von ACHAB auch vom militanten Engagement ihrer Mitglieder und insbesondere ihres Sängers Tancrède Ramonet geprägt. Als Regisseur, Produzent und Musiker behandelt Tancrède politische Themen in allen Aspekten seiner Arbeit. ACHAB ist das musikalische und poetische Pendant dazu und verkörpert den Klang des kommenden Aufstands!
Wer ist TPS ?
Trenkil Piraterie Sound System – Tekno mit großen Subwoofern
Wer ist TPS?
Trenkil Piraterie Sound System (TPS) ist ein Kollektiv von Tekno- und Sound-Enthusiasten, das Partys und Musikveranstaltungen organisiert. Sie setzen sich für Inklusion und Sicherheit bei den Partys ein, indem sie sich für Anliegen wie die Queer-Bewegung, Antifaschismus oder Free-Partys engagieren.
Ihre Partys bieten die Gelegenheit, zusammenzukommen, zu tanzen und sich ganz frei zu amüsieren. TPS bietet einen sicheren und inklusiven Ort, an dem Vielfalt und Unterschiedlichkeit gefeiert werden!! Die vom Kollektiv eingeladenen DJs und Künstler*innen bieten ein vielseitiges und engagiertes Musikprogramm, das verschiedene Stile und Einflüsse miteinander verbindet, um ein abwechslungsreiches Erlebnis zu schaffen.