
An diesem letzten Festivaltag versammeln wir uns um einen palästinensischen Tisch, schauen uns einen Film an und lassen dieses Solidaritätswochenende mit einem Tatreez-Stickworkshop und Gedichtlesungen von Mohammed Abuzaina ausklingen.


Ein palästinensischer Brunch ist nicht nur ein Moment des gemeinsamen Beisammenseins am Tisch: Er ist eine Möglichkeit, Erinnerungen zu bewahren und eine Kultur am Leben zu erhalten, die man zu auslöschen versucht. Jedes weitergegebene Rezept, jede ausgewählte Zutat erzählt eine Geschichte von Heimat, Verbundenheit und Beständigkeit; eine Geschichte von Identität, Kultur und dem Kampf um deren Erhalt.




Entdecke die palästinensische Stickkunst in einem gemeinsamen Workshop unter der Leitung von Stickerinnen des Ateliers Tatreez @swiss4palestine.
Es ist weit mehr als nur ein kreativer Moment – es ist eine direkte Verbindung zu einer Geschichte, die sich seit Jahrhunderten entfaltet. Jedes Motiv, jede Farbe trägt die Erinnerung an ein Dorf, eine Region, eine Geschichte in sich, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Sie heute nachzusticken ist eine Möglichkeit, eine Tradition am Leben zu erhalten, die durch Kolonialisierung und Exil zersplittert zu werden droht. In dieser geduldigen Geste liegt eine Art, eine Identität lebendig zu halten und trotz der Zerstreuung Kontinuität zu bekräftigen. So wird das Sticken zu einer Form des stillen Widerstands. Ein Faden, der die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet und die palästinensische Kultur in die Zukunft einprägt.